LICHTRAUM – Elektronische Energie trifft auf analoge Tiefe.
Ein Klangraum zwischen den Welten von Techno und Trance, in dem pulsierende elektronische Strukturen auf die Wärme und Unvorhersehbarkeit analoger Instrumente treffen.
Mit diesem Projekt erforsche ich die Schnittstelle zwischen Maschine und Mensch, zwischen clubtauglichem Drive und organischer Klangtextur. Jeder Track ist ein bewusst gestalteter Raum – mal treibend und hypnotisch, mal sphärisch und meditativ – aber immer mit einer klaren, emotionalen Handschrift.
Was erwartet dich in Lichtraum?
Techno & Trance:
treibende Beats, tiefe Bässe, tranceartige Flächen
Analoge Elemente:
echte Synthesizer, modulare Systeme, Live-Instrumente und Sounddesign mit Seele.
Konzeptuelles Denken: Ob auf der Tanzfläche oder per Kopfhörer – Lichtraum lädt dich ein, einzutauchen, loszulassen und dich selbst zu hören.

Freigeist - Für Renate
In den siebziger Jahren, als die Welt lauter wurde und Grenzen zu bröckeln begannen, ging sie ihren eigenen Weg. Barfuß auf neuen Pfaden, mit offenen Augen und einem Herzen, das den Duft der Freiheit einsog wie frische Luft nach einem Sommerregen.
Sie glaubte an Farben, wo andere nur Grau sahen. Sie sprach laut, wenn Stille erwartet wurde. Und sie schuf — mit Worten, mit Händen, mit Leben — aus jedem Tag ein kleines Kunstwerk.
Ein Freigeist.
Nicht, weil sie gegen alles war,
sondern weil sie für so vieles brannte.
Äther & End of Time
Wenn der Körper vergeht, löst sich nicht alles auf — es verändert nur seine Schwingung.
„Äther“ ist ein Klangraum über diesen Übergang: das Hinübertanzen aus Form in Frequenz, aus Materie in Resonanz.
Wo Atem endet, beginnt Bewegung im Unsichtbaren.
Hier tanzt die Seele weiter — ohne Gewicht, ohne Ziel, getragen von Wellen aus Licht und Erinnerung.
Jede Bewegung wird zu Schwingung, jeder Impuls zu Klang.
Das Tanzen selbst wird zum Übergangsritual, ein Schweben zwischen Welten, in dem der Körper langsam durchsichtig wird,
bis nur noch Rhythmus bleibt — das reine Pulsieren des Seins.
„Äther“ ist kein Abschied, sondern ein weitergetanzter Zustand:
ein Auflösen im Lichtraum, ein Wiederfinden im Klang.
Ein Tanz, der nie endet, weil er selbst aus Licht gemacht ist.
Firmament
Entstanden auf einer Bahnfahrt von München nach Berlin, nach zwei durchwachten Nächten. Zwischen vorbeiziehenden Landschaften, müden Gedanken und ersten Sonnenstrahlen entstand ein Klang- und Bildraum, der das Schweben zwischen Erschöpfung und Klarheit einfängt.
Ein Stück über Bewegung, Übergänge – und den Moment, in dem der Himmel wieder weit wird.
Video dazu im FILMRAUM.
Innenerde
„Innenerde“ ist ein Song über den Prozess des Werdens – über das Ringen mit sich selbst, das Loslassen alter Muster und das Entstehen einer neuen inneren Stärke. Er erzählt von Momenten der Dunkelheit, in denen man sich selbst verliert, nur um im Stillen neu zu erwachen. Zwischen Zweifel und Klarheit, Schmerz und Hoffnung entfaltet sich eine Reise nach innen, die zeigt, dass wahres Wachstum immer aus dem Innersten kommt. „Innenerde“ ist damit eine Hymne an die Kraft der Veränderung – tief verwurzelt im eigenen Sein.
“Innenerde” is a song about the process of becoming – about the struggle within oneself, the letting go of old patterns, and the emergence of a new inner strength. It speaks of moments of darkness, when one loses sight of oneself, only to awaken quietly again. Between doubt and clarity, pain and hope, unfolds a journey inward that shows how true growth always comes from within. “Innenerde” is a hymn to the power of transformation – deeply rooted in one’s own being.
„Sternenstaub“ ist eine Meditation über Herkunft und Heimkehr. Über die Bewegung der Seele, die aus Licht geboren, in Körper und Erfahrung fällt, und am Ende wieder zu den Sternen zurückkehrt. Es ist kein Abschied, sondern ein Kreislauf: Anfang und Ende verschmelzen zu einem Atemzug aus Klang.
"Stardust" is a meditation on origin and return — on the journey of the soul, born from light, descending into body and experience, and ultimately finding its way back to the stars. It is not a farewell, but a cycle: beginning and end merge into a single breath of sound.

WURMLOCH – Ein akustischer Riss im Raum
Der Soundtrack, ursprünglich zur Steinsetzung WURMLOCH von Landart-Künstler Hama Lohrmann komponiert, ist ein akustischer Schwellenraum, eine klanggewordene Öffnung zwischen den Welten. Wie ein unsichtbarer Strahl durchbricht die Komposition die vertraute Struktur und folgt damit ganz dem Geist Gurdjieffs: ein bewusster Schock, der die Wahrnehmung weckt und erweitert.
Die Klänge – mal organisch, mal elektronisch, mal archaischer Groove – wirken wie sedimentierte Erinnerungen eines Ortes, der nie ganz in dieser Welt verankert war. Es entsteht ein Sog, der Zuhörer nicht nur mitnimmt, sondern in sich hineinzieht: ins Wurmloch, in eine andere Schicht von Wirklichkeit, die überdies tanzbar ist!
STILLER BEOBACHTER KOLLEKTIV erschafft hier eine Klangcollage als Portal – zu einer verborgenen Ordnung hinter der sichtbaren Welt. So wird aus einer Steinsetzung für uns ein meditativer Impulsraum, ein Ort für innere Arbeit, wo Sound, Stille und Groove keine Gegensätze sind, sondern komplementäre Kräfte, die Neues hervorbringen. Durch gemeinsames Hinspüren, wir nennen das Remote Composing, ist eine druckvolle, zweite Version entstanden: Ein echtes OZEANDENKER-Projekt. WURMLOCH und eine schlaflose Nacht, mehrere Remixe(r): Der WURMLOCH-Tandava-Remix mit Energybooster-Drums!
Die Rubrik WURMLOCH hier im SOUNDRAUM widmet sich genau solchen Momenten:
Soundtracks und Klangcollagen zu ungewöhnlichen Menschen und Orten – akustische Annäherungen an das Unsichtbare, das sich manchmal nur zeigt, wenn wir beginnen, wirklich hinzuhören. Schräg, eigenwillig, neu.
Remote Music – Komposition jenseits des Sichtbaren
„Remote Music“ ist eine intuitive Methode der Klangkomposition, die auf ähnliche Prinzipien wie das sogenannte Remote Viewing aufbaut – jedoch mit Musik statt mit Bildern oder Beschreibungen als Ergebnis.
Anstelle von visuellen Eindrücken werden bei Remote Music Klangräume, Frequenzen und Emotionenwahrgenommen, die nicht aus bewusster Planung entstehen, sondern aus einem inneren, offenen Hören heraus.
Der Komponierende wird dabei zum Empfangsorgan für Schwingung:
Er versetzt sich in einen Zustand innerer Stille, ähnlich einer Meditation oder Trance, und öffnet sich für akustische Impulse, die aus einer nicht-lokalen Wahrnehmungsebene stammen. Die Musik, die daraus entsteht, ist kein Produkt rationaler Entscheidung, sondern eine Übersetzung von Resonanz – eine Form des Lauschen-Komponierens.
Instrumente, Klangfarben und Harmonien erscheinen oft spontan, geführt von Intuition, Körperempfindung und subtilen inneren Bildern. So entstehen Soundscapes, die wie Traumprotokolle des Hörens wirken – nicht geplant, sondern empfangen, nicht komponiert, sondern gefunden.
Remote Music ist damit eine Erforschungsreise des Hörens, bei der das Ohr zum Auge wird, der Klang zum Raum, und die Musik zu einer Brücke zwischen innerer und äußerer Welt.


Das Soundtrack-Album
MOON CARAVAN ist eine Reise durch die Nacht der Wüste.
Unter dem endlosen Himmel gleiten Klänge wie Karawanen über uralte Wege, getragen von Wind und Sternenlicht.
Die Musik erzählt von geheimnisvollen Oasen, von Stille und Weite, von der Sehnsucht nach fernen Horizonten.
Moon Caravan is a journey through the night of the desert.
Beneath the endless sky, sounds drift like caravans along ancient paths, carried by wind and starlight.
The music tells of hidden oases, of silence and vastness, of the longing for distant horizons.
MOON CARAVAN - Anubeion: Ein Soundexperiment, das die Grenzen zwischen Klangwelten aufbricht und in seiner Struktur und Instrumentierung eine fast mystische Atmosphäre erzeugt. Hier treffen Arizona Steel Guitar-Slants auf die meditativen Dronesounds einer Sitar, während das Amped Cello das Ganze mit dunkler Tiefe und satten Resonanzen unterlegt.
Die Steel Guitar bringt den staubigen, weiten Horizont des Westens ins Spiel: metallisch, schwingend, zähverzögert und doch voller Offenheit. Die Sitar kontert mit sphärischem Flair, mit Mikrotonalitäten und der Suggestion ferner Welten – wie ein Transzendenzpfad ins Zwielicht zwischen Traum und Realität. Das Cello hingegen liefert nicht nur die Tiefen, sondern fungiert auch als Brücke: mal streichend, mal perkussiv, mal mit Übersteuerung, aber immer emotional involviert – es bringt Dramatik und Intimität zugleich.
Anubeion is a track that dissolves boundaries between sound worlds, unfolding in a mystical, almost ritualistic atmosphere. Here, Arizona steel guitar phrases meet the meditative drone of the sitar, while an amped cello anchors the piece with dark resonance and emotional depth.
The title itself echoes Anubis—guardian of thresholds and transitions in ancient Egypt—suggesting passages, rebirth, and hidden realms. In Anubeion, this threshold becomes audible: a liminal zone where tones drift, blur, and open into new space.
Steel guitar brings the vast horizon of the desert, the sitar conjures distant dreamscapes, and the cello bridges them—sometimes lyrical, sometimes raw and distorted. Together they create a sonic ritual that speaks of change, longing, and the crossing of unseen borders.
Fire Inside
Das 2025 begonnene Album Fire Inside versammelt Songs, die aus innerer Glut geboren sind – aus Momenten der Erinnerung, der Trauer, der Hoffnung und der leisen Sehnsucht nach Aufbruch. Jeder Titel ist ein Funke, der sich aus echten Erlebnissen entzündet, und gemeinsam formen sie ein Klangmosaik zwischen Introspektion und Weite.
Die Stücke erzählen von Helden, die in die Ferne reiten, von Augenblicken des Loslassens, aber auch vom Mut, das innere Feuer lebendig zu halten. Fire Inside ist ein Soundtrack für die Bewegung zwischen Vergangenheit und Zukunft – getragen von Melancholie, Kraft und einer ungebändigten kreativen Energie, die daraus entstehen kann.
The album Fire Inside, begun in 2025, brings together songs born from an inner glow – moments of remembrance, grief, hope, and a quiet longing for new beginnings. Each track is a spark ignited by real experiences, and together they form a sonic mosaic spanning introspection and vastness.
The pieces tell of heroes riding into the distance, of moments of letting go, but also of the courage to keep the inner fire alive. Fire Inside is a soundtrack for moving between past and future – carried by melancholy, strength, and the untamed creative energy that can emerge from it all.
Leaving – Fire Inside
Ein Song wie ein letzter Ritt: Leaving entstand in Erinnerung an Robert Redford – als Hommage an die Eleganz seiner Filmfiguren, die oft still und unbeirrt in die Weite davonziehen. Mit diesem Stück klingt der Moment nach, in dem ein Held die Stadt verlässt, das Feuer im Inneren bewahrt und der Horizont zum offenen Versprechen wird.
A song like a final ride: Leaving was created in memory of Robert Redford – a tribute to the grace of his film characters, who so often rode away in silence toward the horizon. This piece echoes that moment when a hero leaves town, carrying the fire inside and turning the horizon into an open promise.


AKTUELL
SOUL OF THE WOODS ist ein Soundprojekt zusammen mit dem STILLER BEOBACHTER KOLLEKTIV, das natürliche Klänge mit klassischen Instrumenten und experimentellen elektronischen Beats verbindet. Es fängt die Stille des Waldes ein, mischt Vogelgesang, raschelnde Blätter und Wispern des Windes mit analogen und digitalen Texturen, um eine hypnotische, organische Atmosphäre zu schaffen. Ziel ist es, die Zuhörer in eine heilende und poetische Soundwelt einzuladen, in der Natur und intuitive musikalische Sessions auf analogen und digitalen Instrumenten zu einer nahtlosen Klangreise verschmelzen.

